Lösungen für das Verkehrsproblem in Flamersheim

Eingetragen bei: Aus der Fraktion | 9

Im Frühjahr haben wir bei einer Bürgerversammlung unsere Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in Flamersheim vorgestellt. Bei der gut besuchten Veranstaltung  kamen von Seiten der Bürgerschaft bei einer lebhaften und konstruktiven Diskussion weitere Anregungen und Vorschläge, die wir zwischenzeitlich in unser Konzept eingearbeitet haben.

Daraus hervor gegangen sind die unten downloadbaren Anträge, die wir dem Verkehrsausschuss am  29. September, 17.15 Uhr im Rathaus Euskirchen zur Diskussion und Abstimmung vorlegen. (öffentliche Sitzung!)

Wie bei der Bürgerversammlung versprochen wollen wir Sie, die von der immer weiter zunehmenden Verkehrsbelastung betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Flamersheim, aber auch in die weiteren Diskussionen und Beratungen mit einbeziehen.

Was halten Sie von unserem Konzept? Welche der Punkten halten Sie für wichtig, auf welche Punkte könnten Sie verzichten? Haben Sie weitere, bisher nicht berücksichtigte Vorschläge?

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Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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9 Responses

  1. Gabriele Fritz

    Ganz vergessen wird bei all den Vorschlägen die Rennstrecke Pützgasse Ortsausgang Richtung Kirchheim. Hier wird ab 5 Uhr morgens aus Richtung Kirchheim mit weit mehr als 50km/h in den Ort reingefahren und abends ebenso rausgerast.
    Vielleicht würde es schon reichen, dort einmal eine Zeitlang Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Durch die Parksituation auf der Straße der Pützgasse Richtung Kirchheim nehmen die Fahrer schon an der Volksbank Schwung um an den parkenden Autos bei freier Bahn vorbeizukommen. Ebenso wird die Geschwindigkeit kaum gedrosselt, wenn sie aus Richtung Kirchheim kommen. Die kleine Insel vor dem Haus Nummer 58 wird eher als Herausforderung gesehen, so schnittig wie möglich zu umfahren. Viele Autofahrer fahren sogar links an der Insel vorbei, wenn kein Gegenverkehr herrscht.
    Nicht nur der Ringsheimer Weg ist eine Rennstrecke…
    Warum wird nicht auch da für eine verkehrsberuhigende Maßnahme gesorgt wie sie z. B. am Ortsein- und -ausgang Palmersheim aufgestellt worden ist? Sämtlicher Verkehr aus Richtung Bad Münstereifel kommend und in Richtung Rheinbach bzw. Bonn fahrend nutzt die Pützgasse und die Ortsdurchfahrt Flamersheim am Morgen und entgegengesetzt am Abend.
    Weiterhin wäre dort ein Zebrastreifen notwendig, damit die Kinder und die Bewohner des Neubaugebietes Pfarrer-Frickenschmidt-Weg sicher über die Straße kommen um entweder zur Schule oder mit ihren Kindern oder Hunden über die Straße zu kommen um in den Feldern spazieren zu gehen.
    Aber vielleicht muss auch da erst ein Unfall passieren…
    Gabriele Fritz

  2. Schumacher

    Die beantragten Vorschläge sind sehr wichtig für das Dorf Flamersheim.
    Allerdings fehlt auch ein sicherer Schulweg für die Kinder in Flamersheim, durch das Neubaugebiet Pfr.-Frickenschmidt Weg und Pfr. Strackerjahn sind viele junge Familien mit Kindern nach Flamersheim gekommen.
    Und die Überquerung der Pützgasse unterhalb des Ortsausgangsschild sowie Pützgasse Horchheimerstr., gibt es keinen sicheren Überweg oder Zebrastreifen!
    Vielleicht lässt sich dies mit berücksichtigen!
    Mit freundlichen Grüßen
    Familie Schumacher

  3. Martina Kolvenbach

    Ich wohne in der Kleine Höhle und verstehe wirklich nicht wie Einbahnstraßen dazu führen sollen den Verkehr zu verringern, Anliegerstraßen könnten das. Mir hilft es überhaupt nicht wenn ich künftig gezwungen bin immer im Kreis durch den ganzen Ort zu fahren. In meiner Straße mag es dann ruhiger sein aber dadurch wird der Verkehr im Ortskern doch stärker.
    Außerdem fehlt ein Fahhradweg zur Burg Ringsheim. Es gibt keine Möglichkeit ohne Nutzung der Landstraße sicher in Richtung Rheinbach zu fahren.

  4. Uwe Czypiorski

    Ich wohne seit 18 Jahren auf der Pützgasse. Bald täglich gibt es gefährliche Vorfälle aller Art. Es grenzt an ein Wunder das noch nicht mehr passiert ist. Durch die vielen parkenden Autos, mittlerweile auch auf den freien Grasflächen beidseits der Fahrbahn ist alles sehr unüberschaubar. Die Geschwindigkeit der ein-und ausfahrenden Fahrzeuge ist wie bereits in anderen Berichten erwähnt lebendsgefährlich hoch. Kinder haben hier keine Chance. Unsere Einfahrt und unser gesamter Zaun wurde mehrfach beschädigt und von einem einfliegenden Fahrzeug bereits komplet nieder gemähd. Der Stadtbus quält sich täglich durch die Park-und Rennsituation. Aus meiner Sicht ist eine funktionierende Verkehrsberuhigung seil langem notwendig da sich die Anzahl der Vorfälle häufen.
    Es sollten auf jeden Fall Maßnahmen ergriffen werden, die den Durchgangsverkehr eindämmen. Welches das richtige Mittel ist würde ich ausgewiesenen Verkehrsexperten überlassen.

  5. Gottschling

    Grundsätzlich sind das alles sehr gute Ansätze. Aber die Einrichtung von Tempo 30 Zonen bringt nur etwas, wenn dies auch kontrolliert wird. So z.B. Auf der Straße Große Höhle, dort fährt jedes zweite Fahrzeug deutlich zu schnell. Dies ist bei dem sehr schmalen Gehweg sehr gefährlich gerade mit Kindern.
    Auf Nachfrage bei Behörden wurde uns mitgeteilt, dass eine Kontrolle der Geschwindigkeit auf der Großen Höhle nicht lohnen würde weil sie keine Durchfahrtsstraße währe.
    Auch die Straßen Überquerung Ringheimer Weg / Große Höhle, ist für Kinder auf dem Schulweg immer ein Wagnis.
    Die Parksituation (eingeschränktes Halteverbot) auf der Hochheimerstr. (in Höhe Nr. 31) wird auch ständig missachtet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Familie Gottschling

  6. Andreas

    Dass durch die Straßen von Flamersheim eine Menge Leute fahren liegt vor allem daran, dass in Flamersheim eine Menge Leute wohnen, arteiten, oder einkaufen – alles gewünscht. Ich bin seit langem einer von ersteren und letzteren habe absolut keine Lust dabei noch mehr putzige Verkehrsberuhigungen zu umzirkeln, Engstellen zu druchfahren die bei Gegenverkehr Verkehrsprobleme erst erschaffen die vorher gar nicht da waren, oder ständig einen Umweg wegen Einbahnstraßen zu fahren, der es dann auf einer Straße leerer und auf drei anderen voller macht. (Damit sich jemand auf die Schulter klopft weil er so toll was für die Bürger – also mich – getan hat, schnell noch was Aktionismus gezeigt hat für unser Geld, und auf Dankbarkeit bei der Wahl hofft.)

    PS: Wenn es NICHT gewünscht ist, dass so viele Leute täglich durch die Straßen von Flamersheim fahren, sollte man aufhören, dort so viele neue Baugrundstücke zu erschließen. Und diese nicht auch noch an bestehende Straßen einfach hinten dranhängen und sich sich dann wundern, dass der Verkehr zunimmt.

  7. Busch

    Das Parkverbot in der Großen Höhle hat nur dazu geführt, dass sich kaum ein Autofahrer an die Zone 30 hällt und dass Anwohner keine Parkmöglichkeit mehr haben.
    Durch eine Parkmöglichkeit für die Anwohner der Großen Höhle, (evtl. mit gekennzeichneten Parkflächen) wären die Autofahrer gezwungen langsam zu fahren.
    Die geplanten Einbahnstraßen mögen vielleicht eine kleine Verkehrsberuhigung bringen, jedoch sind Anwohner dann gezwungen im Kreis zu fahren. Besser wären Anliegerstraßen.
    Weiterhin möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die befestigen Feldwege, die NUR FÜR DEN LANDWIRTSCHAFTLICHEN Verkehr freigegeben sind – insbesondere vom Ellerbachsweg Richtung Bundesstraße (Kirchheim) – eine sehr beliebte Abkürzung für Autofahrer ist. Mehrfach habe ich die Polizei schon darauf aufmerksam gemacht, jedoch ist nichts passiert. Die Feldwege werden mehr und mehr frequentiert, nun noch mehr, seit die Brücke am Famersheimer Bach (Sperberstraße / Kleine Höhle) erneuert wird. Zum Teil rasen die Autofahrer durch die Feldwege, was insbesondere sehr gefährlich ist, wenn die Felder hoch stehen, z.B. mit Mais bepflanzt sind. Die Feldwege werden gerne auch von Familien mit Kinder als Naherholungsgebiete genutzt …. Dass es hier noch zu keinem Unfall kam grenzt an ein Wunder !

  8. Joachim Faßbender

    Joachim Faßbender

    Den seitens der SPD-Fraktion unterbreiteten Vorschlägen wie auch den Kommentaren kann ich im Wesentlichen zustimmen. Es ist sicherlich richtig, dass die Zunahme des Verkehrs in Flamersheim im Wesentlichen auf die Ansiedlung neuer Bürger und Gewerbe zurück zu führen ist, was beides letztlich aber zu begrüßen ist. Das dabei der Ausbau/Gestaltung der Verkehrswege vernachlässigt und die bereits seit langem bestehende Problematik “sehenden Auges” verschärft wurde sollte Grund sein, um so vehementer auf eine Lösung zu drängen.
    Die unterbreiteten Vorschläge der SPD-Fraktion sind daher in ihrer Gesamtheit zu begrüßen, auch wenn im Einzelnen noch Aspekte zu hinterfragen wären. So erscheint es mir fragwürdig, in einem Bereich, der selbst für einen gesunden erwachsenen Fußgänger kaum sicher begehbar ist, durch eine Absenkung einen behinderten- bzw. seniorengerechten Zugang herbeiführen zu wollen (1. Schreiben, Punkt 6). Hier kann alleine eine Einbahnstraßenregelung Abhilfe schaffen, welche konsequent in allen Bereichen im Ort, in denen keine ausreichende Fläche für eine in beide Richtungen befahrbare Straße sowie einen ausreichend breiten Fußweg besteht, umzusetzen wäre. Dies wird nur auf lange Sicht realisierbar sein. Eine kurzfristige Zwischenlösung könnte die flächendeckende Einführung von Tempo 30 sowie eine permanente Geschwindigkeitsüberwachung durch stationäre Geräte verbunden mit einer konsequenten Durchsetzung bestehender Halte- und Parkverbotsregelungen durch die Überwachung des ruhenden Verkehrs sein. Hier rege ich die Einstellung mindestens einer weiteren Kraft an, welche ausschließlich für die Ortsteile von Euskirchen zuständig ist, um die derzeit einzig hierfür zuständige zu unterstützen. Diese würde sich aufgrund der aktuellen Situation vermutlich schon alleine in Flamersheim selbst finanzieren. Jedenfalls ist die derzeitige Verkehrssituation in Flamersheim absolut untragbar. Dies nicht nur aus Sicht der zahlreichen Schulkinder, denen z.B. eine sichere Überquerung der Horchheimer Straße nicht nur seitens der Stadtverwaltung verwehrt wird. Verbotswidrig parkende Fahrzeuge wirken zusätzlich – insbesondere mit Blick auf die kommende Jahreszeit – enorm gefahrenerhöhend. Die wenigen bisherigen Maßnahmen waren durchaus hilfreich, sind jedoch im Ergdebnis absolut unzureichend. Insofern begrüße ich ausdrücklich jede! Maßnahme, die gefahrenmindert wirkt und damit insbesondere auch diese Initiative.

  9. Schulz, Alexandra

    Ich lebe seit meiner Kindheit in Flamersheim und seit 12Jahren mit meiner Familie in einem Haus auf der Christian-Schäfer-Str…. inzwischen können wir nur leider sagen….Seit dem Bau des Edeka und Norma-Markts ist hier nicht nur jede Menge Verkehr und Verkehrslärm ….Es ist oft lebensgefährlich r…. mit dem eigenen Auto aus der Einfahrt zu fahren…..Man sollte diese Straße für Anwohner als Einbahnstraße vorsehen….. nur noch Zufahrt zu den Geschäften….. die Ausfahrt müsste meiner Meinung nach…direkt zur Bundesstraße geleitetw werden…. damit weniger Chaos durch Autos herrscht.Anstelle von Getränkemarkt und anderem Schnickschnack lieber eine Zufahrt zur Belieferung der L KW’s über die Bundesstraße schaffen,damit die Anwohner der Christian Schäfer Str nicht jedes Mal um 4h morgens aus dem Bett fallen.Denn hier ist keine Lebensqualität mehr……..durch Verkehr,Lärm……und Prügeleien durch angetrunkene Drogensüchtige……..Ein Daumen-hoch…..zum Vorbild für alle zugezogenen Familien

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